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Die Wohnanlage liegt direkt am Gardasee und entwickelt ihre Identität aus dem Zusammenspiel von Straße, Architektur und Landschaft. Die exponierte und gut sichtbare Lage erfordert einen sensiblen architektonischen Ansatz, der sich harmonisch in das bestehende Umfeld einfügt und zugleich eine besondere Verbindung zum Wasser und zur Silhouette des gegenüberliegenden Seeufers schafft. Die Anlage erstreckt sich über drei oberirdische Geschosse sowie ein Untergeschoss und gliedert sich in drei eigenständige Wohnbaukörper. Zwischen den einzelnen Gebäudeteilen befinden sich die gemeinschaftlichen Treppenhäuser, die sowohl der Erschließung als auch der räumlichen Gliederung dienen. Sie trennen die Baukörper voneinander und ermöglichen zugleich, dass Licht und Sichtachsen die gesamte Anlage durchziehen. Die insgesamt elf Wohnungen verteilen sich auf die verschiedenen Ebenen und verfügen jeweils über einen direkten Bezug zu den Außenbereichen. Die Fassaden kombinieren Natursteinflächen, helle Putzflächen, Metallelemente und großzügige Öffnungen zum See. Balkone und Terrassen erweitern die Wohnräume nach außen und schaffen eine Abfolge von Bereichen mit Blick auf die Landschaft. Die Begrünung begleitet die gesamte Anlage in Form von Gärten, Hecken, Olivenbäumen und gemeinschaftlich genutzten Grünflächen. Auch der Pool fügt sich dezent in dieses Konzept ein, eingebettet in die Vegetation und mit direkter Ausrichtung zum See. So entsteht eine Wohnanlage, die als zusammenhängendes Ensemble wahrgenommen wird und zugleich klar gegliedert ist. Die Aufteilung in mehrere Baukörper reduziert die wahrgenommene Größe des Projekts und schafft einen unmittelbaren Bezug zur Umgebung. Naturstein, Vegetation, Licht und immer wieder neue Ausblicke auf den Gardasee prägen eine zeitgenössische Wohnarchitektur, die tief mit dem Charakter ihres Standortes verbunden ist.