
Am Hang des Gardasees fügt sich die Residenz in die Landschaft ein, folgt der natürlichen Neigung des Geländes und öffnet sich zum Horizont. Die Architektur entsteht aus dieser unmittelbaren Verbindung mit dem Ort: ein klarer, zurückhaltender Baukörper, der den Ausblick aufnimmt, ohne sich in den Vordergrund zu drängen. Das Gebäude erstreckt sich über zwei Ebenen und nutzt dabei den natürlichen Höhenunterschied des Grundstücks. Der Zugang zum Obergeschoss erfolgt direkt von der Straße. Die innere Raumaufteilung orientiert sich an der Topografie und schafft fließende Übergänge zwischen privaten Bereichen, gemeinschaftlichen Räumen und den Außenflächen. Das Herzstück des Hauses bildet der großzügige Wohnbereich, der als offener Raum konzipiert ist. Küche, Ess- und Wohnbereich gehen fließend ineinander über und treten durch großzügige Glasflächen in einen direkten Dialog mit der Landschaft. Im Außenbereich wird der Pool zu einem integralen Bestandteil der Architektur. Die Wasserfläche spiegelt den Himmel und die Silhouette des Sees wider, während überdachte Terrassen die Innenräume nach außen erweitern und geschützte Bereiche schaffen, die zu verschiedenen Tageszeiten genutzt werden können. Helle Putzflächen, Elemente aus lokalem Naturstein und dezente Metalldetails bilden eine zurückhaltende Materialpalette, die die Farben der Landschaft des Gardasees aufgreift. Mediterrane Vegetation begleitet die Gebäudekanten und schafft einen harmonischen Übergang zwischen Architektur und Gelände. Das begrünte Flachdach unterstreicht diesen Ansatz und führt die Landschaft auch aus höher gelegenen Perspektiven optisch fort. So entsteht ein ausgewogenes Zusammenspiel von klarer Geometrie und Natur, von Offenheit und Geborgenheit: ein zeitgenössisches Zuhause, das sich ganz um Licht, Vegetation und die stetige Präsenz des Gardasees entwickelt.

